Das Online Marketing Blog von Oliver Steiner

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Eine weiterer cleverer Schachzug von Suchmaschinengigant Google: “Das Social Search” Projekt. Seit gestern Abend  steht Google-Nutzern der neue Suchdienst “Social Search” zur Verfügung.

Bei der Social Search werden bei google-Suchen auch Ergebnisse aus den Sozialen Netzwerken des Suchenden angezeigt. Google greift dabei zusätzlich Daten aus den Google Profiles sowie Daten des Google-E-Mail-Dienstes Gmail (Google Mail) zurück.

Aber auch Informationen aus dem Twitter-Profil eines Nutzers (bzw. Infos von Leuten, denen man bei Twitter “followed”) können in die Suche integriert werden.

Google zeigt hier aber keine Ergebnisse, die bspw. in nicht-öffentlichen Foren zu finden sind. Alle Infos kann man auch ohne Social Search finden. Google möchte damit nur relevantere Ergebnisse liefern.
Wer Gmail hat, findet dann auch Ergebnisse seiner Kontakte. Google greift hier aber nicht auf alle zurück, sondern ausschließlich auf Leute, die man in den Gruppen Friends, Family und Co-workers abgelegt hat. Nutzt man den Google Reader findet man in den zwei zusätzlichen Ergebnissen auch Resultate aus seinen Abos.

Google hatte den Launch des experimentellen Such-Services schon letzte Woche angekündigt.

Internet-Nutzer (mit einem Google Account) können sich über google.com/experimental anmelden.

Weitere Infos gibt es direkt bei Google oder bei TechCrunch:

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Google startet eine Plattform für Werbungtreibende und Publisher und eröffnet damit eine neue Offensive im Kampf um Werbegelder. Unter dem Namen Double Click Ad Exchange bietet der Internetgigant Werbungtreibenden ab sofort eine neue Transaktionsplattform für Werbeplätze an. An das Portal sind verschiedene Partnernetzwerke angeschlossen, die Kunden und Agenturen nun alle über eine Seite erreichen können. Dabei funktioniert die Plattform wie ein offener Marktplatz: In Echtzeit können potenzielle Käufer ein Gebot für einen Werbeplatz abgeben und so den Preis für die Anzeige mitbestimmen.
Das Auktionssystem soll die Leistung für den Käufer und der Ertrag für den Publisher optimieren.

Das Potenzial hinter Displaywerbung können Werbetreibende nun voll ausnutzen, mit ihren Botschaften die größtmögliche Reichweite erzielen und Werbeflächen zum richtigen Zeitpunkt kaufen beziehungsweise verkaufen,

so Laurent Cordier, Ad Exchange European Sales Director. Google integriert die bisherigen Vermarktungsmodelle AdWords und AdSense in das System. Dadurch sollen Werbungtreibende leichter große Reichweite mit ihren Display Ads erzielen und Online-Werbeflächen effizient genutzt werden. Bei Ad Sense können Websitebetreiber Werbeflächen zur Verfügung stellen, die Google füllt und die Verkäufer der Plätze an den Umsätzen beteiligt. Außerdem enthält Double Click Ad Exchange zahlreiche Steuerungsfunktionen, mit denen Kunden das Umfeld ihrer Anzeige definieren können und Informationen über die Performance der Website bekommen.

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Video-Werbung im Internet ist immer gefragter. Die alles entscheidende Frage von Werbetreibenden jedoch ist: Wirkt ein fürs Fernsehen produzierter Spot in der Online-Welt genauso markenbildend, wenn er beispielsweise online als Pre-Roll gezeigt wird? Das herauszufinden, war Ziel einer von der Plan.Net Gruppe und United Internet Media in Auftrag gegebenen Untersuchung.
In dem als klassisches Werbewirkungsexperiment angelegten Studiotest sollte herausgearbeitet werden, ob Unterschiede in der Nutzer-Aufnahme von Spots in TV und Videos im Netz bestehen. Dazu sahen die Probanden eine Fernsehsendung und surften auf dem Portal von Web.de. Die Werbeclips wurden in natürlichen Nutzungssituationen in Form von Single-Spots und in Werbeblöcken im Fernsehen gezeigt sowie im Internet als Pre-Roll- Ad und als Logout MaxiMotion Spot auf großer Fläche, exklusiv gezeigter flash-basierter Spots.
Das Ergebnis zeigt, dass in allen relevanten Faktoren wie Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Relevant Set und Markensympathie Spots die gleiche Wirkung bei den Probanden erzielen. So erreichten alle vier getesteten Darstellungsformen über beide Medien hinweg ähnliche Werte: So liegen die relativen Stärken von Online-Videos in der ungestützten Markenbekanntheit (Online: 62%; TV: 61%) und der ungestützten Werbeerinnerung (Online: 46%; TV: 43%). Exakt gleichauf sind Online und TV bei der gestützten Werbeerinnerung (je 80%). Einen kleinen relativen Wirkungsvorteil zeigt TV in der gestützten Markenbekanntheit (TV: 93%; Online: 92%), sowie beim Relevant Set (TV: 70%; Online: 67%) und der Markensympathie (TV: 74%; Online: 72%).
Die subjektive Wahrnehmung der Werbemittel selbst unterscheidet sich nicht: Die Werbemittel gefallen den Probanden unabhängig vom Kanal in etwa gleich gut. Auch die Akzeptanz von Werbung ist in beiden Medienkanälen fast identisch. So mögen 41 Prozent der Befragten Werbung im Fernsehen – 42 Prozent gefällt Video-Werbung im Internet. Beide Medien eignen sich der überwiegenden Meinung der Probanden nach gleich gut, um über Produktneuheiten zu informieren, Marken und Produkte spannend zu inszenieren, spontan zum Kauf anzuregen oder neugierig auf die Marke zu machen. Das Online-Forschungsinstitut Facit Digital befragte im Mai 2009 270 Online-Nutzer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren in Studiotests in Hamburg, Köln und Nürnberg ausführlich zur Rezeption von Werbespots.

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