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Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke

Empfehlungen in Sozialen Medien wie facebook, twitter, VZ-Netzwerke, My-Space, Youtube und Co. beeinflussen das Kaufverhalten von Nutzern. Die Bedeutung von den klassischen Peer-to-Peer Empfehlungen nimmt zunehmend ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen PR-Agentur Hotwire über soziale Netzwerke und die dort empfohlenen Produkte. Die Studie wurde in fünf europäischen Ländern durchgeführt. Neben länderspezifischen Unterschieden zeigt die Studie auf, dass es große Unterschiede zwischen den Online-Gewohnheiten von Frauen und Männern gibt. Demnach haben in Deutschland zwei Drittel der Befragten bereits Empfehlungen über soziale Netzwerke erhalten – davon mehr Männer als Frauen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Männer offener gegenüber Online-Empfehlungen eingestellt sind als die weiblichen Befragten. Dafür sind Frauen, sollten sie eine Online-Empfehlung annehmen, schneller bereit, dieses Produkt auch zu kaufen.

Konsumenten im Internet: Männer vergleichen, Frauen kaufen

Die internationale Studie “The Science of Friendship” wurde im Auftrag von Hotwire von den Marktforschern Vanson Bourne in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und in Großbritannien durchgeführt. Untersucht wurde der Umgang mit Online-Empfehlungen aus verschiedenen Branchen. Acht weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

- Frauen erhalten insgesamt weniger Empfehlungen als Männer.

- Knapp die Hälfte der befragten Männer, aber nur ein Drittel der Frauen, haben schon mal Empfehlungen zu Konsumartikeln oder zu Shops, Restaurants und Bars oder aber zu beiden Kategorien erhalten. Basierend auf den Empfehlungen geben mehr als die Hälfte der Befragten weniger als zehn Euro aus und nur vier Prozent zwischen 50 und 100 Euro. Keiner der Befragten gab mehr als 100 Euro aus.

- Der Trend, dass Frauen weniger Empfehlungen erhalten als Männer, bestätigt sich weiter im Finanzsektor. Nur sechs Prozent der Frauen, aber 19 Prozent der Männer bekommen von ihren Kontakten Informationen über Finanzdienstleistungen.

- Bei Empfehlungen zu Kleidung, Essen oder auch Autos gaben mehr als zwei Drittel an, dass sie diesen Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken nachgingen – 78 Prozent der Männer und nur 66 Prozent der Frauen. Gerade einmal ein Fünftel der Befragten tätigte aber auf Grundlage dieser Empfehlung auch tatsächlich einen Einkauf. Interessant ist, dass dies bei neun Prozent mehr Frauen als Männern der Fall ist, so dass die Conversionrate zwischen Empfehlung und Abschluss bei Frauen höher ist.

- Die Höchstgrenze für Ausgaben von Frauen basierend auf Empfehlungen liegt im Durchschnitt bei rund 42 Euro, bei den befragten Männern hingegen bei zirka 39 Euro.

- Wenn es um Empfehlungen zu Unterhaltungsmedien geht, sind Frauen deutlich interessierter. Obwohl Frauen im Vergleich zu Männern deutlich weniger Empfehlungen bekommen als Frauen, setzen diese schneller zum Kauf basierend auf einer Empfehlung an.

- Empfehlungen von Freunden zu Themen wie Büchern, Filmen, Musik und Sport werden von mehr als der Hälfte angeschaut. Rund ein Fünftel der Befragten kauften im Anschluss das Produkt. Während Facebook international die Plattform ist, über die die meisten Empfehlungen ausgesprochen werden, werden die Empfehlungen in Deutschland vor allem über StudiVZ wahrgenommen.

- Gerade wenn es um Fortbewegungsmittel geht, möchte man meinen, dass Männer eher auf Empfehlungen reagieren und ein größeres Interesse zeigen als Frauen. Bei den Empfehlungen zu Flugreisen und Autovermietungen gehen jedoch vor allem Frauen (79 Prozent) den Empfehlungen nach. Im Vergleich dazu sind dies bei den Männern nur 60 Prozent. Wenn es um den tatsächlichen Kaufabschluss geht, schlagen die Männer wiederum eher zu als die befragten Frauen. 27 Prozent der männlichen Befragten machten demzufolge aufgrund einer Empfehlung einen Einkauf – bei den Frauen sind es nur 14 Prozent.

“Die Studie zeigt, dass Social Media und die daraus resultierenden Empfehlungen für Produkte oder Marken genauso wichtig werden wie traditionelle Empfehlungen aus dem Freundeskreis”, sagt Ute Richter, Managing Director von Hotwire Deutschland. “Je besser und vor allem interaktiver Unternehmen im sozialen Netzwerk aufgestellt und vernetzt sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort Empfehlungen über ihre Produkte oder Dienstleistungen kommuniziert werden.”

Quelle: Hotwire Public Relations Germany GmbH

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Social Media geht seit längerer Zeit durch aller Munde. Vermeintliche Social Media Berater irren durch das Land, und bislang gibt es noch kein Patentrezept, wie man diesen wichtigen Themenbereich richtig platziert. Jedes Unternehmer bzw. jede Marke und Produkt braucht seinen eigenen, individuellen Social Media Mix.

Fest steht für mich nur, prüft bei der Wahl der Berater genau seine Referenzen. Hat er bereits konkrete Erfolge vorzuweisen, die er auch belegen kann? Wie ist seine Arbeitsweise? Geht er strukturiert und besonnen vor, oder begeistert er lediglich auf der Tonspur durch interessante Keywords :-) ?

Für diejenigen, die sich hier auf Neuland begeben, möchte ich einen weiteren erstklassigen Leitfaden vom BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft ) empfehlen. Hier gibt es zahlreiche Tipps und Tricks und etwas mehr Licht im Dunkeln. Der Social Media Leitfaden10 Tipps für den Einstieg ins Social Media Marketing” vom BVDW ist kostenlos und kann als PDF heruntergeladen werden.

  1. Orientieren Sie sich auch im Social Media Marketing an den Grundregeln erfolgreicher Kommunikationsplanung
  2. Legen Sie konkrete Zielvorgaben fest
  3. Nutzen Sie Targeting
  4. Behalten Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe im Blick
  5. Beweisen Sie Kreativität
  6. Wählen Sie die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache
  7. Messen Sie den Kampagnenerfolg und überprüfen Sie mögliche Wechselwirkungen
  8. Entscheiden Sie sich für den richtigen Mix in der Erfolgsmessung
  9. Achten Sie auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung
  10. Berücksichtigen Sie die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagne

Quelle: BVDW

In einem weiteren Leitfaden wird die Messbarkeit dieser Aktivitäten beschreiben. Auch hier stellt der BDVW einen kostenlosen Leitfaden Messbarer Erfolg im Social Media Marketing zum herunterladen bereit.

1. Orientieren Sie sich auch im Social Media Marketing an den Grundregeln erfolgreicher Kommunikationsplanung
2. Legen Sie konkrete Zielvorgaben fest
3. Nutzen Sie Targeting
4. Behalten Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe im Blick
5. Beweisen Sie Kreativität
6. Wählen Sie die richtige Art und die richtigen Orte der Ansprache
7. Messen Sie den Kampagnenerfolg und überprüfen Sie mögliche Wechselwirkungen
8. Entscheiden Sie sich für den richtigen Mix in der Erfolgsmessung
9. Achten Sie auf die Erhebung relevanter Daten zur Erfolgsmessung
10. Berücksichtigen Sie die Erfolgsfaktoren von Social Media-Kampagnen

Quelle: BVDW

Viel Spass bei der Lektüre!

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Facebook zählt inzwischen auch in Deutschland zu eines der führenden Social Networks. Durch intelligente Marketing-Tools, wie die Fan-Pages oder die facebook-Gruppe finden immer mehr Unternehmen den Weg zu interessanten Zielgruppen. Bei Stephan habe ich eine interessante Präsentation zum Thema facebook-Marketing für Blogs gefunden. Diese Erkenntnis entwickelt sich ganz neu. Ich denke, zukünftig wird Facebook ein Gesprächsthema in allen Marketing Master Studiengängen sein.:

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Social Media ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix geworden. Jetzt gilt es in diesem Zusammenhang die richtigen Kanäle innerhalb des Web 2.0 zu identifizieren.

Mit Hilfe des Social Media Planers wurde ein Tool entwickelt, dass die Planung einer Kampagne deutlich erleichtert. Der Social Media Planer beinhaltet derzeit über 140 Plattformen in seiner Datenbank. Durch die Wahl der gewünschten Zielgruppe (Geschlecht, Alter und Thema) werden in Echtzeit die relevanten Kanäle vorgeschlagen.

Social Media Planer

Social Media Planer

Die Daten zur Demografie und zur Reichweite der Plattformen stammen zum Teil aus dem Google Ad Planner oder direkt von den Betreibern.

Hier gehts direkt auf die Website vom Social Media Planer von Inpromo.

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Einen klasse Leitfaden für Unternehmen und deren Mitarbeiter hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht.

Der Social Media Leitfaden “10 Tips für Unternehmen und ihre Mitarbeiter” beinhaltet 10 Tipps für den geschäftlichen Umgang mit dem Social Web:

1. Definieren Sie Ziele
2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
8. Beachten Sie das geltende Recht
9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Quelle: Social Media Leitfaden vom BVDW, 2010

Den kostenlosen Social Media-Leitfaden – “10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter” vom BVDW gibt es hinter diesem Link.

Ein besonderer Dank gilt natürlich den Autoren (Isabel Blank, Sabrina Pankin, Mike Schnoor), die uns diesen erstklassigen Social Media Leitfaden kostenlos an die Hand geben. Wer weiter Diskutieren will, dem sei das Blog von Sicherplutzer – aka Mike Schnoor wärmsten empfohlen.

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