Das Online Marketing Blog von Oliver Steiner

Tipps, Trends und News aus der Welt des Online Marketings

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Google

Google hat nun auch in Deutschland die s.g. “Echtzeitsuche” eingeführt.  Durch diese Erweiterung der Suchfunktion um die Echtzeitkomponente, werden “Tweets” von Twitter, Statusmeldungen aus sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace, Updates aus Friendfeed sowie aktuelle Beiträge aus Blogs integriert.

“Das ist die bedeutendste Änderung unserer Suchmaschine in den vergangenen Jahren” „Keine Nachrichtenseite hatte die Information, dass ein Flugzeugabsturz wenige Minuten zuvor den Stromausfall verursacht hat. Die Echtzeitsuche hat aber die Tweets mit der gesuchten Information gebracht”

Zitat von Google Projektmanager Dylan Casey.

Echtzeitergebnisse lassen sich recht einfach aufrufen. Nach dem Ausführen einer Suchanfrage bei Google  kann der Nutzer in dem Optionsmenü oberhalb der Ergebnisliste den Filter „aktuellste Ergebnisse” aktivieren, um seine Treffer einzugrenzen.

Google Echtzeitsuche

Google Echtzeitsuche

Auch die Sucheinstellungen bieten einen entsprechenden Filter. Die Ergebnisseite liefert dann ausschließlich Live-Tweets, Blogs, Nachrichten und andere thematisch passende Echtzeitinhalte.

Google Echtzeitsuche

Google Echtzeitsuche

Alternativ und in Kombination zu der zeitlichen Einschränkung lassen sich die Ergebnisse mit dem Filter „Updates” auf Echtzeitquellen wie Twitter oder FriendFeed einschränken. Mit ihrer Sprechblasen-Optik sind diese als Echtzeitinformationen gekennzeichnet. Ergänzend gibt Google die jeweilige Quelle und der Zeitpunkt der Veröffentlichung in Sekunden oder Minuten an. Wie bei einem Live-Ticker rücken neue Fundstellen in der Ergebnisliste nach, sodass Google Nutzer einen dynamischen Strom aus Echtzeitinhalten erhalten, ohne die Seite aktualisieren oder neue Suchanfragen ausführen zu müssen.

Eine interessante Entwicklung die sicherlich auch den Anbietern wie Twitter und facebook deutlichen Trafficzuwachs verschaffen wird, da hierdurch neue Nutzergruppen erschlossen werden können.

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Google reichert die Suchergebnisse mit sozialen Komponenten an. Unter sozialen Komponenten ist primär das eigene soziale Netzwerk zu verstehen.

Die Idee ist denkbar einfach. Der User legt ein Userprofil bei Google an und hinterlegt dort seine Social Networks in denen er aktiv ist. Google verarbeitet diese Informationen und gleich diese mit der Suche einzelner Personen aus dem Netzwerk ab. Als Suchergebnis werden nicht nur die Treffer aus dem organischen Index sondern zusätzlich Treffer aus meinem sozialen Umfeld angezeigt. So könnten in Zukunft bspw. Blogeinträge, Bilder und Tweets aus dem direkten sozialen Netzwerk direkt ins Suchergebnis einfliessen. So gesehen eine interessante Weiterentwicklung.

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Eine interessante Entwicklung gibt es derzeit bei Google in Hinblick auf die Berücksichtigung von Synonymen (Bedeutungsleiche oder sinnverwandte Wörter). Diese werden bei Goolge auf den SERP durch Fettschrift gekennzeichnet.

Matt Cutts beschreibt die aktuellen Änderung in seinem Blog recht umfassend und zieht interessante Beispiele heran. Jemand der nach dem Wort “Bilder” sucht könnte auch “Fotos” meinen. Dies macht sich besonders bei generischen Suchabfragen bemerkbar, da nun auch Ergebnisse ausgewiesen werden, die relevant sind, jedoch früher durch die Wortwahl u.U. nicht vorgeschlagen wurden.

Laut Matt Cutts beinflussen ca. 70% Synonyme die Suchergebnisse.

Link-Tipp: Woxikon ist eine Datenbank für Fremdwörter und Antonyme

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Ende März hat Google in Deutschland den Ajax-getriebenen Dienst Google Suggest freigegeben. Beim eintippen einer Suchanfrage in den Suchschlitz, liefert Google bereits relevante Ergebnisse in Form von Vorschlägen. Dies hat zur Folge, dass das Klickverhalten der Suchenden nicht unerheblich beinflusst wird. Am Beispiel von der Suchanfrage “wetter”, werden die Vorschläge “wetter.de” und “wetter.com” auf den ersten Plätzen angezeigt. Ein Blick auf  Google Insights zeigt, dass seit der Freigabe von Google Suggest der Traffic signifikant gestiegen ist.

Soweit so gut. Jetzt kommt die s.g. Long Tail SEO ins Spiel. Für den Betreiber einer Seite ist wichtig, relevanten Traffic über Suchmaschinen auf seine Seite zu lenken. Bei langen Suchanfragen ist die Mitbewerberdichte meist deutlich geringer. Damit ist es deutlich einfacher hier gute Platzierungen in den SERP zu erreichen. “Haus kaufen” ist sicherlich schwieriger zu optimieren als” Haus kaufen in Hamburg”. Die Kunst bei der Long Tail Optimierung liegt nur darin, möglichst relevante Keywords, mit qualifizierten Traffic und einem ausreichenden Suchvolumen zu finden. Durch Google Suggest ist hier bereits eine erste Hilfe geboten. Spannend wird die Long Tail Keyword Optimierung jedoch mit dem Free Long Tail Keyword Research Tool.

Jetzt gilt es nur noch diejenigen Suchphrasen zu identifizieren, die Google den Usern vorschlägt und die trotz ihrer Länge relativ häufig gesucht werden. Nun ist man in der Lage geeingnete Seiten zu bauen, die genau auf diese Suchphrasen optimiert sind.

An dieser Stelle herzlichen Dank für dieses erstklassige Tool an Kai Spriestersbach und gleichzeitig möchte ich euch einen Besuch auf sein Blog an Herz legen.

Quelle: Sistrix Blog und kaicrosoft.de blog

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(via thenextweb.com)

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